Sortieren und aufbewahren
Wie Sie Fotos und Papiere in Stapel ordnen, worin Sie sie verstauen und warum die Kiste Dunkelheit, Trockenheit und gleichmäßige Temperatur braucht.
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Familienarchiv: Fotos, Briefe und Geschichten bewahren
In fast jedem Haushalt gibt es eine Kiste, die seit Jahren auf ihren Moment wartet: Fotos ohne Beschriftung, Briefe, Bescheinigungen, Glückwunschkarten. Solange noch jemand da ist, der sich an Gesichter und Geschichten erinnert, lohnt es sich, sie durchzusehen. Hier finden Sie ruhige Schritt-für-Schritt-Erklärungen: wie Sie Ordnung in die Papiere bringen, wo und wie Sie sie aufbewahren, wie Sie selbst digitale Kopien anfertigen und wie Sie die Älteren nach früher fragen. Beginnen Sie mit einem beliebigen Bereich oder mit einem der Wege unten.
Eine Beschriftung auf der Rückseite überdauert die Erinnerung daran, wer auf dem Foto zu sehen ist. Schreiben Sie die Namen heute auf, auch wenn sie scheinbar ohnehin jeder kennt.
Wie Sie Fotos und Papiere in Stapel ordnen, worin Sie sie verstauen und warum die Kiste Dunkelheit, Trockenheit und gleichmäßige Temperatur braucht.
Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für digitale Kopien des Familienalbums mit Scanner oder Handy – und wie Sie sie danach nicht verlieren.
Wie Sie Fragen für Oma oder Opa vorbereiten, das Gespräch mit ihrem Einverständnis aufnehmen und die Aufnahme abschreiben.
Ahnenforschung in einfachen Worten: Generationen, direkte Linie und Seitenlinien, russische Kirchenbücher und Revisionslisten.
Die vier Themen des Ratgebers: Fotos, Dokumente und Briefe, Erinnerungen der Älteren, Stammbaum.
Schritt für Schritt ein Familienfotoalbum selbst digitalisieren. Dazu der Katalog unserer Beiträge.
Kurze Antworten zur Aufbewahrung von Papieren und Fotos, zum Digitalisieren, zum Stammbaum und zum Datenschutz.
Lesepfade: ein Wochenende mit Omas Album, Briefe und Postkarten, ein Stammbaum für das Familienfest.
Glossar des Familienarchivs: säurefreies Papier, Sicherungskopie, Metadaten, Generation, Kirchenbuch.
Die neuesten Seiten des Ratgebers nach Datum: was erschienen ist, zu welchem Thema es gehört und wem es hilft.
Vollständige Liste aller fertigen Seiten des Ratgebers, jeweils mit Stand und dem Hauptthema als Schlagwort.
Räumen Sie den Tisch frei, waschen und trocknen Sie sich die Hände und verteilen Sie den Inhalt der Kiste auf kleine Stapel: nach Personen, nach Orten oder nach ungefähren Jahren. Eine perfekte Ordnung im ersten Anlauf ist nicht nötig – es genügt, wenn ähnliche Bilder beieinanderliegen.
Schreiben Sie mit einem weichen Bleistift vorsichtig Namen, Ort und ungefähre Zeit auf die Rückseite. Wenn Sie sich nicht trauen, direkt auf das Foto zu schreiben, legen Sie eine separate Liste an, in der jeder Abzug eine eigene Nummer bekommt. Kugelschreiber und Filzstift sind ungeeignet: Die Tinte schlägt durch und färbt auf benachbarte Fotos ab.
Fertigen Sie mit Scanner oder Handy bei gleichmäßigem Tageslicht digitale Kopien an. Erfassen Sie nicht nur die Vorderseite, sondern auch die beschriftete Rückseite: Die Notiz ist manchmal wertvoller als das Bild selbst.
Speichern Sie die Dateien auf dem Computer und zusätzlich auf einem externen Datenträger oder in einem Cloud-Speicher. Eine einzige Kopie ist noch keine Sicherung: Datenträger gehen öfter kaputt oder verloren, als man denkt.
Verteilen Sie die Fotos nach dem Digitalisieren auf Papierumschläge, beschriften Sie diese außen und legen Sie sie in eine Kiste. Bewahren Sie die Kiste an einem dunklen, trockenen Platz in einem Wohnraum auf – nicht auf dem Balkon, im Keller oder neben der Heizung.
Nein. Voronetki ist ein Ratgeber mit Beiträgen zum privaten Familienarchiv. Wir bewahren keine fremden Unterlagen auf, scannen keine Fotos im Auftrag und verkaufen nichts – wir erklären, wie Sie das alles selbst erledigen.
Nein, Recherchen im Auftrag übernehmen wir nicht, und wir empfehlen auch niemanden dafür. Dafür erklären wir, wie Sie selbst anfangen: was Sie Ihre Verwandten fragen, wie Sie Notizen führen und mit welchen Anliegen Sie sich an staatliche Archive wenden können.
Sind auf dem Bild lebende Personen zu sehen, fragen Sie sie zuerst um ihr Einverständnis: Angaben über Lebende sind personenbezogene Daten und verlangen einen sorgsamen Umgang. Fotos verstorbener Vorfahren zeigen Sie am besten zunächst im Familienkreis und besprechen mit Ihren Angehörigen, was öffentlich werden darf.
Zeigen Sie das Bild älteren Verwandten und langjährigen Freunden der Familie: Manchmal erkennt jemand eine Person an der Frisur, der Kleidung oder der Umgebung. Notieren Sie Vermutungen ausdrücklich als Vermutungen – mit dem Vermerk „vermutlich“ und dem Namen dessen, der den Hinweis gegeben hat. Eine leere Beschriftung lässt sich später leichter ergänzen als ein selbstbewusster Irrtum korrigieren.
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Wir schreiben für Menschen, die die Fotoalben ihrer Eltern geerbt haben, die ihre Großmutter nach ihrer Jugend fragen möchten oder einen Stammbaum für ein Familienfest zeichnen wollen. Wir erklären, womit man anfängt, und helfen dabei, Originale nicht aus Unachtsamkeit zu beschädigen.
Wir nennen keine Programme, Dienste oder Gerätemarken und geben keine genauen Werte für die Lagerbedingungen an. Unsere Tipps sind allgemein gehalten: Papier und Fotos sind sehr unterschiedlich, und bei besonders wertvollen Stücken sollten Sie sich Zeit lassen.
Die Angaben entsprechen dem Stand der Seite. Alte Fotos und Papiere sind sehr unterschiedlich – gehen Sie mit empfindlichen und besonders wertvollen Originalen deshalb langsam und vorsichtig um, und lassen Sie sie im Zweifel lieber unberührt.